1. Internationaler Fachkongress zum Thema Kommunale Kooperation

Neues Verkehrsregelungskonzept in Laubach

Ohne die geringste Beeinträchtigung geht es natürlich nicht - Wachsame Bürgerinnen und Bürger sind gefragt

Laubach (pm). Die Parksituation in Laubach an den beiden Veranstaltungstagen der Garten- und Landhaustage „La Villa Cotta“ am vergangenen Samstag und Sonntag wurde zum ersten Mal durch ein Verkehrsregelungskonzept der Stadtverwaltung entlastet so Bürgermeister Klug. Dabei wurden noch einige Verbesserungsmöglichkeiten deutlich, die jetzt in das Konzept einfließen werden. So parkten die Besucher zum Beispiel im Steinweg zwischen Goethestraße und Gerhard-Hauptmann-Straße trotz bestehender Verbote, teilweise sogar auf dem Gehweg. Ebenso wurde die August-Krieger-Straße vom Kaufhaus Schwalbach bis zur Einmündung Untere Langgasse trotz bestehender Verbote zugeparkt und wiederum auch teils der Gehweg als Parkplatz missbraucht. Die Parkmöglichkeiten auf der Helle dagegen wurden sehr gut angenommen, dort standen die Fahrzeuge auch ohne Einweiser bestens sortiert. Auch in weiteren Straßen kam es zu Behinderungen.

Die Parkplätze der Lebensmittelmärkte in der Philipp-Reis-Straße waren dagegen kaum genutzt worden – offensichtlich sind viele der Besucher nicht bereit, auch nur kurze Wege zu Fuß zurückzulegen. Auch bei der Postierung der Einweiser wird nachgesteuert, um die Effektivität der Verkehrsregelung zu verbessern.

„Unter dem Strich haben wir viel gelernt aus der Umsetzung des Verkehrsregelungskonzepts: Wir werden hier nachbessern, aber künftig auch konsequenter gegen Parksünder vorgehen, wenn die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben ist. Wir werden künftig auch abschleppen lassen, wenn es die Fahrzeughalter zu bunt treiben“, so Bürgermeister Peter Klug, der an das Verantwortungsgefühl der Besucher appelliert, „etwas vernünftiger zu parken. Wenn Rettungswege für Feuerwehr und Sanitätsdienste versperrt werden, ist eindeutig die Grenze erreicht, die wir tolerieren werden“.

Andererseits verdeutlichte Klug auch, dass „es niemals gänzlich ohne die geringste Beeinträchtigung geht, wenn wir so viele Gäste in unserer Stadt begrüßen. „Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger darüber hinaus auffordern, uns ihre Beobachtungen und Hinweise mitzuteilen, damit wir sie in das Verkehrsregelungskonzept mit einfließen lassen können; Ansprechpartner hierfür ist die Verkehrsabteilung“, so Klug abschließend.

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